Unser Rezept für Risikomanagement

Krankenhäuser benötigen ein ganzheitliches Risikomanagement, um einem weiten Risikofeld zu begegnen. Funk unterstützt mit Expertise, die klinische und betriebswirtschaftliche Risiken verzahnt. Im Ergebnis erhalten medizinische Einrichtungen einen neuen Überblick.

Krankenhäuser sind komplexe Organisationen und einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Bekannt sind die Haftungsrisiken, welche durch Behandlungsfehler entstehen. Wegen der Langzeitfolgen liegen die Schäden schnell im Millionenbereich. Doch die Risiken lauern nicht nur im OP-Saal: Es gibt auch diverse betriebswirtschaftliche Risiken, die ein Krankenhaus in finanzielle Schieflage bringen können. Das hat die Coronakrise noch einmal deutlich vor Augen geführt: Praktisch über Nacht mussten zusätzliche Intensivbetten mit Beatmungsgeräten angeschafft werden. Neuaufnahmen und Operationen wurden weitestgehend ausgesetzt.

Auch wenn das Krankenhausentlastungsgesetz hier Mittel zum Ausgleich bereitgestellt hat, so hat die Situation doch drastisch gezeigt, wie schnell die finanzielle Planung hinfällig ist. Aber selbst ohne Corona spüren die meisten Krankenhäuser seit Jahren einen steigenden wirtschaftlichen Druck: Laut einer Krankenhausstudie der Unternehmensberatung Roland Berger machte 2018 jede dritte Klinik Verlust; gleichzeitig steigen die Umsätze von Jahr zu Jahr langsamer. Vor allem der Fachkräftemangel stellt seit Jahren eine erhebliche Herausforderung dar: Deutschlandweit werden mehr neue Pflegekräfte benötigt, als der Arbeitsmarkt hergibt. 

„Corona hat verdeutlicht: Kranken­häuser brauchen ganzheitliches Risikomanagement.“

Dario Koch, Geschäftsführer Funk Hospital

Die Einrichtungen des Gesundheitswesens befinden sich daher in einem ständigen Wettbewerb um Mitarbeitende. Eine weitere Herausforderung ergibt sich aus der immer komplexer werdenden IT, ohne die kein Krankenhaus mehr auskommt. Wie die in einigen europäischen Krankenhäusern bereits eingetretenen Erpressungstaten zeigen, besteht Gefahr seitens professioneller Hacker. Zudem können auch die eigenen Mitarbeitenden durch Bedienfehler oder Unachtsamkeit erhebliche Schäden verursachen. Diesen komplexen Risiken kann man mit ganzheitlichem Risikomanagement begegnen. Ziel dabei ist es, das klinische Risikomanagement mit dem betriebswirtschaftlichen zu verzahnen. 

So lassen sich im Ergebnis auch die klinischen Risiken betriebswirtschaftlich abbilden – was einen völlig neuen Überblick verschafft. Es werden also wirtschaftliche und haftungsrechtliche Aspekte sowie die Gesichtspunkte der Sicherheit der Patientinnen und Patienten gleichermaßen berücksichtigt. Dieses Risikomanagement lässt sich je nach Bedarf auch modular nutzen. Dario Koch, Geschäftsführer von Funk Hospital: „Ein ganzheitlich aufgesetztes Risikomanagement versetzt Krankenhäuser in die Lage, das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen, weil sie Risiken realistisch kalkulieren können. Wir von Funk unterstützen dabei. Wir greifen zurück auf unsere fundierte Expertise, die sich aus jahrzehntelanger Erfahrung im Gesundheitswesen speist.“ Am Anfang eines solchen Risikomanagements steht in der Regel ein Workshop mit den Expertinnen und Experten von Funk. Dieser Workshop dient als Grundlage dafür, ein Vorgehen zu implementieren, mit dem sich Risiken identifizieren, bewerten, bewältigen und überwachen lassen – und das in einem stetigen Prozess. Dazu gehört auch der Risk Owner-Ansatz im Risikomanagement: Dabei sollen diejenigen, die in der täglichen Arbeit die jeweiligen Risiken eingehen müssen, entscheiden, ob diese Risiken eingegangen werden und wie diese ggf. bewältigt werden sollten. So kann es gelingen, dass das Risikomanagement nicht nur auf dem Papier steht, sondern tatsächlich im Krankenhausbetrieb gelebt wird.

Unterstützt durch Software

Ferner empfiehlt sich, das Risikomanagement durch eine Software zu stützen. Funk bietet RIMIKS X zur Verwaltung, Steuerung und Überwachung von Risiken an. So werden die Verantwortlichen den gesetzlichen Anforderungen gerecht. Diese ergeben sich aus dem 1998 eingeführten Kontroll- und Transparenzgesetz sowie dem DIIR-Revisionsstandard Nr. 2. Durch Letzteren sind die Ansprüche an das Risikomanagement bei größeren Unternehmen gestiegen. Auch das Haftungsrisiko für das Management wurde deutlich erhöht.

08.10.2020

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