Weltweit versichert

Deutsche Unternehmen agieren global. Damit ihre ausländischen Geschäfte abgesichert sind, bietet Funk maßgeschneiderte Lösungen durch internationale Versicherungsprogramme.

Die Globalisierung eröffnet vielen deutschen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten. Große und mittelständische Betriebe erschließen sich Märkte im Ausland. Ob mit eigenen Vertriebsbüros oder Produktionsstätten – globales Agieren ist selbstverständlich geworden. Was neue Chancen bringt, wird jedoch auch von neuen Risiken für Unternehmen begleitet. Der Versicherungsschutz für diese Risiken über Ländergrenzen hinweg ist an verschiedene Bedingungen geknüpft und äußerst anspruchsvoll. Um ihn zu gewährleisten, unterstützt Funk mit internationalen Versicherungsprogrammen, die jeden individuellen Bedarf von weltweit expandierenden Unternehmen abdecken. Länderübergreifender Schutz Worum handelt es sich bei einem internationalen Versicherungsprogramm genau? 

 

Umfassender und einheitlicher Deckungsschutz

Aus deutschem Blickwinkel ist es eine von der deutschen Konzernmutter abgeschlossene länderübergreifende Versicherungslösung, mit der versicherbare und als versicherungswürdig identifizierte Interessen der Konzernmutter und der ausländischen Tochterunternehmen gedeckt werden. 

„Unsere internationalen Versicherungsprogramme erfüllen individuelle Anforderungen, um länderübergreifenden Schutz bei zentraler Steuerung durch das Headquarter zu bieten."

Jesper Bliesener, Key Account Manager Funk International

Dafür werden unterschiedliche Deckungskonzepte erstellt, die ein jeweils variierendes Zusammenspiel zwischen einem Hauptvertrag in Deutschland (dem Master-Vertrag)und lokalen Policen im Ausland umfassen. Es gibt verschiedene Programmtypen – sie unterteilen sich in koordinierte, integrierte oder Hybrid-Programme. Ihre Ausgestaltung orientiert sich ganz an den Bedürfnissen des Kunden und verfolgt ein Ziel: den weltweit umfassenden und einheitlichen Deckungsschutz. Diesen praktisch umzusetzen erfordert die Berücksichtigung der nationalen Compliance-Anforderungen.

 

Protektionismus als lange geübte Praxis

Die Zulassung von Versicherern zu länderüberschreitenden Versicherungstätigkeiten ist je nach Staat unterschiedlich.

Grund dafür ist der Protektionismus, eine seit Langem geübte Praxis in der Versicherungsbranche. Dieser soll die nationalen Finanzplätze schützen. Dafür ist in einer Vielzahl von Ländern das Versicherungsaufsichtsrecht national staatlich geprägt. Zum einen sollen auf diese Weise die Interessen von Versicherungsnehmern gegenüber ausländischen Versicherungsprodukt­­enbewahrt werden. Zum anderen möchte der Staat an den Steuern der Prämieneinnahmen für lokale Risiken teilhaben. Von Staat zu Staat gelten unterschiedliche Rechtslagen und individuelle Compliance-Anforderungen. Dies hat zur Folge, dass in manchen Ländern eine Versicherungspflicht im Land besteht und sie daher als sogenannte rote Länder bzw. Verbotsstaaten gelten, wie etwa China oder Brasilien. Die zentrale Frage, welche Länder zu den Verbotsstaaten zählen, kann mit wenigen Ausnahmen nicht immer eindeutig beantwortet werden und muss mitunter im Einzelfall geklärt werden. Nicht einfach ist die Festlegung der Verbotsstaaten vor allem auch deshalb, weil die aufsichtsrechtlichen Anforderungen von Staat zu Staat unterschiedlich ausgestaltet sind und die Verbote zudem bisweilen vom konkreten Vertragsinhalt abhängen. Die Einhaltung der Compliance in solchen sogenannten gelben Ländern führt unter vielen Versicherern zu Verunsicherung. Welche Bestimmungen gelten wo und in welchem Umfang?

 

Höchste Compliance-Stufe

Um Kunden den höchsten Grad an Sicherheit zu gewährleisten, hat Funk deshalb seine Richtlinien für internationale Versicherungsprogramme angepasst: Fortan werden unklare, gelbe Länder wie Verbotsstaaten, also rote Länder behandelt. Diese klare Unterscheidung liefert mehr Transparenz und schafft eine sichere Handlungsbasis, um das passende Versicherungsprogrammunter Einhaltung der Compliance auszuwählen. „Wir gewährleisten unseren Kunden die höchste Compliance-Stufe. Dafür erweitern wir unsere Inhouse-Kompetenz stetig. Wir sind mit der Vielzahl von internationalen Gesetzgebungen vertraut, verfolgen aktuelle Entwicklungen und handeln rechtzeitig“, erklärt Jesper Bliesener, Key Account Manager Funk International. Er führt weiter aus: „Mit unseren aktualisierten Richtlinien und der eindeutigen Einteilung in ‚admitted‘ und ‚non-admitted‘ Staaten reagieren wir auf die steigenden Compliance-Forderungen unserer Kunden und schaffen Klarheit für alle Beteiligten.“ Zusammen mit der Funk Alliance, dem Funk-eigenen, aus Hamburg gesteuerten und so unabhängigen Makler-Netzwerk, liefert Funk grenzenlose Versicherungslösungen.


Globale Unterstützung mit Funk: internationale Versicherungsprogramme

› Umfassende Beratung durch ein Team von internationalen Funk-Expertinnen und -Experten

› Gewährleistung der höchsten Compliance-Stufe für unsere Kunden

› Regelmäßige Überprüfung der Verbotsstaaten für mehr Transparenz und Sicherheit aller Beteiligten

› Zentrale Steuerung aus Deutschland

13.10.2020

Ihre Ansprechpartner

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