Software optimiert Versicherungskosten

10.12.2015 - Betriebliche Versicherungen sind elementarer Bestandteil des Risikomanagements. In den meisten Unternehmen lassen sich die Gesamtkosten deutlich reduzieren. Voraussetzung dafür ist Transparenz.

Alles ist im Wandel – Politik, Gesellschaft, Wirtschaft. Überall ist Bewegung. Auch in Ihrem Risikomanagement? Wissen Sie, wieviel Risiko Sie mit Ihrem Unternehmen tragen können? Um optimal aufgestellt zu sein, bedarf es einer effizienten Analyse.

 

Hand aufs Herz!

  • Kennen Sie die Risikoselbsttragekraft Ihres Unternehmens?
  • Wissen Sie um die detaillierten Schadenverläufe Ihrer maßgeblichen Versicherungen?
  • Sind Sie sicher, dass Sie Großschadenspotenziale rund um das Unternehmen ausreichend abgesichert haben?


Wenn Sie nur eine Frage mit „Nein“ beantworten, können Sie betriebsbedingten Risikokosten Ihres Unternehmens noch optimieren.

Insbesondere kleinere, sogenannte Frequenzschäden belasten die Rentabilität von Versicherungsverträgen, was oft zur Erhöhung von Prämien und langfristig nur zu gegenseitigen Geldwechselgeschäften führt.

Indes gilt für Großschäden, dass diese in jedem Fall versichert werden sollten. Einige Unternehmen sind hier wegen vermeintlich überhöhter Prämien und geringer Eintrittswahrscheinlichkeiten nicht ausreichend abgesichert. Diese Unternehmen setzen sich der Gefahr aus, nach einem verheerenden Großschaden – zum Beispiel einem längeren Hochwasser – gravierende Auswirkungen bis hin zum Konkurs zu erleiden. Wie das Verhältnis von kleinen Risiken, mittleren Risiken und Großrisiken aussieht, zeigt die folgende Grafik anschaulich.

 

Hendrik F. Löffler, Geschäftsführer Funk Risk Consulting sagt dazu: „Vorhandene Selbstbehalte orientieren sich häufig an der Produktpolitik der Versicherer, nicht aber an der Risikotragfähigkeit des Unternehmens. Deutlich überhöhte Risikokosten sind vielfach die Folge.“

Eine genaue Betrachtung zeige indes, dass die Absicherung gegen kleine und häufig auftretende Schadenereignisse meist unwirtschaftlich ist. Denn die vom Versicherer kalkulierten Transaktionskosten sind sehr hoch und machen den Großteil der Versicherungsprämien aus. Sinnvoller wäre eine Ausrichtung an der individuellen Risikotragfähigkeit des Unternehmens. So kann es oft sinnvoll sein, kleine Schäden selbst zu zahlen anstatt eine Versicherung abzuschließen.

Wie viel Risiko ein Unternehmen tatsächlich tragen kann, zeigt die individuelle und ganzheitliche Analyse von Schadendaten. Auf dieser Basis werden verschiedene Selbsttragungsoptionen kalkuliert. Die Einführung adäquater Selbstbehalte und die Optimierung von Versicherungspolicen können anschließend die Versicherungsgesamtkosten (Total Cost of Insurance) eines Unternehmens signifikant reduzieren.

Individuelle Berechnung des Selbstbehaltes

Funk hat einen Transferkostensimulator entwickelt, der die in einem Unternehmen bestehenden Versicherungen auf ihre Rentabilität überprüft. Die Software berücksichtigt nicht nur die Kosten der Risikoeigentragung, sondern auch die hiermit verbundenen Kapitalkosten und die Kosten der Schadenverwaltung. Als Ergebnis liefert das Tool einen transparenten, leicht verständlichen Überblick über alle bestehenden Versicherungen. Die Rentabilitätsbetrachtung ist sowohl für einzelne Versicherungssparten als auch für ganze Versicherungsportfolios möglich.

Sie erfahren, welche Policen notwendig sind und welche Selbstbehaltsmodelle sich für Ihr Unternehmen wirklich auszahlen. „Wir können Ihnen verlässlich sagen, ob und wann eine bestimmte Versicherung betriebswirtschaftlich sinnvoll ist“, verspricht Löffler.


Ihr Ansprechpartner

Hendrik Löffler

+49 40 35914-0



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