Fünf Erkenntnisse für Ihre Praxis

15.10.2015 - Häufig wird angenommen, ein professionelles Risikomanagement sei vor allem für große Unternehmen wichtig. Obwohl strukturierte Risikomanagementmechanismen in der Praxis nach wie vor eher bei Großunternehmen zu finden sind, sind sie für mittelständische Unternehmen ebenso wichtig.

Denn auch mittelständische Unternehmen sind zunehmend in internationalen Märkten unterwegs und damit ebenso Teil komplexer Wertschöpfungsketten. Auch sie tragen das Risiko unerwartet auftretender Schäden z. B. durch eine Betriebsunterbrechung oder einen Imageverlust, die auch ihre Existenz bedrohen können.

 

Was gilt also es, beim Risikomanagement für den Mittelstand zu beachten?

Wir fassen hier fünf zentrale Erkenntnisse aus unserer langen Beratungspraxis zusammen:

 

1. Risikomanagement bringt betriebswirtschaftliche Vorteile

Ein professionelles Risikomanagement bietet Vorteile, wenn es um Kapitalbeschaffung geht oder um Senkung von Kreditkosten. Auch Kunden und Lieferanten interessieren sich zunehmend für das Risikomanagement ihrer Geschäftspartner.
 

2. Risikomanagement sollte Chefsache sein – ist es aber selten

Das Risikomanagement ist meist in Controlling, Rechtsabteilung oder Revision angesiedelt. Nur selten liegt das Risikomanagement in den Händen von Vorstand oder Geschäftsführung, wo es bestenfalls sein sollte. Denn anderenfalls verzichten die Unternehmenslenker auf ein wichtiges strategisches Steuerungsinstrument. Zum Beispiel lassen sich potenziell Kosten reduzieren, wenn Risikobewertung und Versicherungsprämie verknüpft werden.
 

3. Software unterstützt – gerade im Mittelstand

Risikomanagement in Excel, das kann funktionieren. Und häufig werden in Unternehmen Risiken sogar ganz ohne Software gemanagt. Meist aber lassen sich damit nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen. Mittelständler sollten sich daher über professionelle Software informieren und deren Mehrwerte für ihr Unternehmen evaluieren.
 

4. Die größten Risiken kommen von außen

Mittelständler sind auf funktionierende Lieferketten angewiesen. Eine längere Unterbrechung der Wertschöpfungskette kann fatale Folgen haben, ist in einem globalisierten Markt aber nichts Außergewöhnliches. Professionell miteinander verzahnte Versicherungs- und  Risikomanagement-System können solche Risiken auffangen und eventuelle Unterbrechungen der Lieferkette kalkulierbar machen.
 

5. Mittelstand will verbessern – setzt bislang aber selten externe Berater ein

Alle Indikatoren sprechen dafür: Der Mittelstand ist sich der Wichtigkeit des Risikomanagements bewusst und plant in diesem Bereich Verbesserungen. Gleichzeitig wird selten auf externe Berater zurückgegriffen. Womit die Chance vertan wird, den Prozess deutlich zu beschleunigen.  
 

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Ihr Ansprechpartner

Hendrik Löffler

+49 40 35914-0



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