Stipendiaten bei „Funk meets Talents“

12.09.18 - Seit diesem Jahr gibt es das Funk-Deutschlandstipendium. In diesem Rahmen engagiert sich Funk für Studentinnen und Studenten von der Universität Hamburg. Unter dem Motto „Funk meets Talents“ waren die Stipendiaten am 4. Juli zu Gast in der Hamburger Zentrale.

Zehn Stipendiaten, drei Vorträge, eine Mission: mit dem Makler-Klischee aufräumen. Dafür lud Funk am Mittwoch, den 4. Juli zum Stipendiaten-Treffen in den 8. Stock der Hamburger Zentrale. Um das ambitionierte Ziel zu erreichen, legten sich Uwe Janssen, Leiter des Industriebereichs Technische Versicherungen, und Jan Timmermann, Leiter des Industriebereichs Haftpflicht-Versicherungen, gleich zu Beginn mächtig ins Zeug. Wussten Sie, dass auch Maschinen eine Krankenversicherung benötigen? Und was kostet ein abgetrennter Fuß? 

 

Einblicke in Industriebereiche

Jan Timmermann erläuterte, welche Faktoren die Haftpflicht beeinflussen. „Ein abgetrennter Fuß – etwa infolge eines Unfalls mit einer Kettensäge - ist in den USA zum Beispiel teurer als in Deutschland“, führt Timmermann als anschauliches Beispiel an, „ist das Unternehmen dort tätig, hat das Auswirkungen auf die Versicherungssumme und damit auf die Prämie.“ 

Für Aufmerksamkeit sorgten auch die Ausführungen von Uwe Janssen zum Bereich Technische Versicherungen. Er brachte einige spektakuläre Schadenbilder mit. Nicht von abgetrennten Füßen, dafür aber von brennenden Autokränen. – Und so stellte er überzeugend dar, dass das Feld der Technischen Versicherungen richtig spannend ist. „Ich bin seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig und habe mich bisher keinen Tag gelangweilt“, sagte er.

Uwe Janssen, Leiter Technische Versicherungen, berichtet anschaulich von Fällen aus seinem Fachbereich

 

Viele Fachrichtungen bei Funk

Die Stipendiaten von Funk studieren unterschiedliche Fächer. Einige fragten sich zunächst, warum sie einem Versicherungsmakler zugeordnet wurden. Stipendiat Torben Göbel, der Wirtschaftsingenieurwesen studiert, berichtet: „Als ich erfuhr, dass Funk mein Förderunternehmen wird, habe ich mich schon gefragt, was ein Versicherungsmakler mit einem Ingenieur möchte.“ 

Antworten auf Fragen wie die von Torben Göbel lieferten drei junge Funk-Kollegen aus genau diesen Bereichen: Volljuristin Katharina Reher, Ingenieur Viktor Geracik sowie Wirtschaftswissenschaftlerin Friederike Burkhardt, die ein Traineeprogramm bei Funk absolviert. Viktor Geracik erzählt: „Wenn Ingenieure einen Job suchen, stehen Versicherungsunternehmen meist nicht gleich auf der Wunschliste. Dabei sind sie bedeutend für die Branche.“ Als Brandschutzingenieur geht er zum Beispiel direkt in den Betrieb und schaut sich die Risikosituation vor Ort an. Für eine Juristin oder einen Juristen stellt sich dagegen die Frage, warum man bei einem Makler arbeiten sollte, statt im Gerichtssaal oder in einer Kanzlei. Katharina Reher ist überzeugt: „Gerade der Mix aus technischen, wirtschaftlichen und juristischen Einflüssen macht den Arbeitsalltag besonders abwechslungsreich.“ Ebenso vielfältig ist das Traineeprogramm, das Friederike Burkhardt gerade durchläuft. „Mein Arbeitsalltag ist total bunt. Ich unterstütze bei der Risikoberatung, bei der Organisation von Veranstaltungen oder auch bei der Durchführung von Studien.“ 

Funk Trainee Friederike Burkhardt, Volljuristin Katharina Reher und Brandschutzingenieur Viktor Geracik (v. l.) berichten, wie es bei ihnen „gefunkt“ hat

 

Die Berichte der Funk-Kollegen begeisterten die Stipendiaten. „Wir haben jetzt ein ganz anderes Bild vom Thema Versicherung bekommen“, berichten Helen Kippenberg (Rechtswissenschaften) und Julia Apel (Wirtschaftsingenieurwesen). „Es ist unglaublich vielfältig und vor allem auch menschlich“, so ihr einhelliges Fazit. 

Wirtschaftsingenieur Emad Massoud interessiert sich für Produktion, Logistik und Automotive. „Ich fand vor allem die Möglichkeiten im Bereich der Technischen Versicherungen spannend“, erzählt er. 

 

Dialog auf der Dachterrasse

Im Anschluss tauschten sich die Stipendiaten und Funk-Mitarbeiter bei Snacks und Drinks auf der sonnigen Dachterrasse persönlich aus. Für HR-Managerin Petra Linke ist dieser Punkt auf der Agenda ebenso wichtig wie die Vorträge: „Gerade der direkte Dialog zwischen Förderunternehmen und Stipendiaten macht das Konzept des Deutschlandstipendiums so besonders.“ 

Auf der Dachterrasse der Zentrale Hamburg (v.l.): Christoph Bülk (Geschäftsführender Gesellschafter), Emad Massoud, Torben Göbel, Anja Frerichs, Finia Marieke Jestädt, Georg Poehls, Helen Knippenberg, Marlene Krusemark, Lea Apel, Dörte Olivier, Anina Christin Benthien, Petra Linke (HR-Managerin), Dr. Frank Hennings (Leiter des Personalmanagements)

 

Und was ist mit den Makler-Klischees, mit denen Funk aufräumen wollte? Klinkenputzer, trockene Themen, Männerdomäne? „Die Veranstaltung heute hat wirklich das Gegenteil bewiesen“, sagt Anina Christin Benthien (BWL), „die Tätigkeit bei einem Industrieversicherungsmakler ist interessant, die Menschen sind offen und die Arbeit alles andere als langweilig.“ Mission erfüllt.

 

Das sagen die Studenten

Anina Christin Benthien: „Mit dem Deutschlandstipendium kann ich über den Tellerrand blicken. Es gibt ein umfangreiches Begleitprogramm. So habe ich zum Beispiel schon an einer Campus-Führung der Universität Hamburg teilgenommen oder war gemeinsam mit Funk bei einer Aufführung in der Elbphilharmonie.“

Helen Kippenberg: „Durch das Deutschlandstipendium habe ich Studenten aus anderen Fachbereichen kennengelernt, denen ich sonst womöglich nicht begegnet wäre. So baut man Kontakte über sein eigenes Studium hinaus auf.“

Emad Massoud: „Die finanzielle Förderung ermöglicht es einem, sich voll und ganz auf sein Studium zu konzentrieren. Das bedeutet für mich mehr Fokus und weniger Stress.“

Lea Apel: „Dadurch, dass das Stipendium zur Hälfte von privaten Förderern wie Funk getragen wird, erhalten wir direkte Einblicke in die Unternehmenswelt und mit unseren Ansprechpartnern einen wichtigen Kontakt für potenzielle Praktika oder Werkstudententätigkeiten.“

Dörte Olivier: „Ich habe nach einem Stipendium gesucht, das nicht nur für Bachelor-Studenten bestimmt war. Als Masterandin bin ich beim Deutschlandstipendium der Universität Hamburg fündig geworden.“ 


Ihr Ansprechpartner

Petra Linke

+49 40 35914-335




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