Gemeinsam einen Beitrag leisten

Seit mehr als 140 Jahren kümmert Funk sich darum, die Werte von Unternehmen für die Zukunft zu sichern. Neben diesen individuellen Werten gibt es aber auch einen Wert, der für alle Menschen von Bedeutung ist: die Natur. Diese müssen wir für unsere Kinder und Enkel erhalten. Deshalb hat Funk anlässlich seines Jubiläums beschlossen, für jedes Jahr seines Wirkens 1.000 Mangroven zu pflanzen. Lesen Sie hier, was diese Bäume für den Klimaschutz leisten und was Corporate Social Responsibility bei Funk noch alles bedeutet.

 

 

 

Mangroven wachsen an Küsten und ziehen Klimagase aus Wasser und Luft. │ Foto: Worldview International Foundation

140.000 Mangroven für ein besseres Klima

Eines der drängendsten globalen Themen ist der Klimawandel. Ein großes Problem sind dabei die Treibhausgase, die Menschen verursachen. In der Atmosphäre sorgen sie für einen gefährlichen Anstieg der Erderwärmung. Die Folgen sind unter anderem das Schmelzen der Gletscher, steigende Meeresspiegel und Wetterextreme. Ein Teil der Klimagase gelangt aber auch in die Ozeane und übersäuert diese. Das wiederum gefährdet zahlreiche Lebewesen im Meer, zum Beispiel Korallen.

Pflanzen können Klimagase abbauen und in Sauerstoff verwandeln. Besonders Mangroven leisten hier einen großen Beitrag. Diese Bäume wachsen in tropischen Küstenregionen und fühlen sich im Salzwasser wohl. Sie reinigen nicht nur die Luft, sondern filtern zusätzlich auch das Meer. Auch sind sie Lebensraum für Fische, Vögel und Meeressäuger. Deshalb hat sich Funk dafür entschieden, ein Mangroven-Aufforstungsprojekt zu unterstützen und 140.000 Setzlinge zu pflanzen.

 

 

Die Aufforstung von Mangrovenwäldern kann auch Katastrophen verhindern. │ Foto: Worldview International Foundation

Wälder wieder aufforsten

Das Projekt „Mangrove reforestation and sustainable livelihood" widmet sich der Aufforstung von Mangrovenwäldern in Myanmar (Asien). Im nördlichen Teil der Ayeyarwady-Region wird ein nachhaltig bewirtschaftetes Mangroven-Ökosystem errichtet. Das ist nicht nur ein wertvoller Beitrag für den Klimaschutz, sondern dient auch der Verringerung des Katastrophenrisikos: Mangrovenwälder sind eine natürliche Schutzwand gegen Sturmwellen. 

Mangroven zu pflanzen ist auch deshalb dringend nötig, weil der Bestand weltweit stark zurückgeht. Mangrovenwälder werden zum Beispiel gerodet, um auf den Flächen Garnelen zu züchten, Reisfelder oder Palmölplantagen anzulegen. Auch als Brenn- oder Baumaterial werden die Bäume verwendet. Mit Aufforstungsprojekten soll dieser wirtschaftlichen Abnutzung entgegengewirkt werden.

 

 

Aus diesen Setzlingen wächst ein ganzer Wald. │ Foto: Worldview International Foundation

52 Hektar frisches Grün

Anlässlich des 140-jährigen Jubiläums von Funk werden 140.000 Mangroven in die Erde – oder eher den Sumpfboden – gepflanzt. Das ergibt einen Wald mit einer Fläche von 52 Hektar, was einer Größe von etwa 52 Fußballfeldern entspricht. Bei den Pflanzungen wird die lokale Gemeinde eingebunden. Dies schafft Arbeitsplätze und trägt zur Sicherheit der Lebensgrundlage der Einheimischen bei. Zudem werden durch das Projekt Weiterbildung und Infrastruktur in der Region gestärkt.

 

 

Thomas Abel, geschäftsführender Gesellschafter bei Funk, neben dem „Symbolbaum" auf der Dachterrasse.

Mangroven für Myanmar, eine Kiefer für Hamburg

Um das Thema Klimaschutz begreifbar zu machen, wurde zum Funk Geburtstag am 21. Mai 2019 zusätzlich eine Waldkiefer auf der Dachterrasse der Zentrale in Hamburg gepflanzt. Ein Schild informiert Mitarbeiter und Besucher über das Mangroven-Projekt in Myanmar. „Wir hätten ja gern eine Mangrove gepflanzt, aber die hätte sich hier nicht wohl gefühlt", sagt Thomas Abel, geschäftsführender Gesellschafter bei Funk. „Die Kiefer reinigt nun unsere Hamburger Stadtluft. Vor allem aber ist sie ein Symbol dafür, wie wichtig Klimaschutz für uns alle ist."

 

 

 

Soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit bei Funk

 

 

Funk Stiftung

Die gemeinnützige Funk Stiftung wurde vom Gesellschafter Dr. Leberecht Funk und seiner Frau Maritta gegründet, um wissenschaftliche Projekte in den Bereichen Risikoforschung und Risikobewältigung zu fördern. Risikomanagement soll so eine noch größere Akzeptanz im betrieblichen Alltag finden. Ein zweiter Schwerpunkt der Funk Stiftung sind kulturelle Projekte. 

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Familienunternehmen

Geschäftsentscheidungen von Funk müssen vor allem eins sein: nachhaltig. Das liegt bereits in der Struktur begründet. Funk ist ein Familienunternehmen, das in der fünften Generation geführt wird. Deshalb setzt Funk nicht auf kurzfristige Maßnahmen, sondern denkt langfristig, um Werte zu erhalten und nachhaltig zu wachsen.

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Verantwortungsvoller Arbeitgeber

Als Arbeitgeber von 1.250 Mitarbeitern hat Funk auch eine soziale Verantwortung: Zahlreiche Benefits sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter bei Funk gut aufgehoben fühlen und Familie und Beruf vereinen können. Zudem bildet Funk junge Menschen aus und fördert Mitarbeiter jeden Alters in der Funk Akademie. 

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Funk als Förderer des Deutschlandstipendiums

Mit dem Deutschlandstipendium erhalten begabte und leistungsstarke Studierende eine finanzielle Förderung. Jeder Euro, den private Förderer für die Stipendiaten stiften, wird vom Bund um einen weiteren Euro aufgestockt. Mit aktuell zehn Stipendiaten gehört Funk zu den größten Förderern an der Universität Hamburg. Die Studierenden kommen aus den Fachrichtungen Betriebswirtschaft, Rechtswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen.

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