IT-Vermögensschaden-Deckung für Maschinenbauer

Im Zuge der Digitalisierung bietet der Maschinenbau vermehrt Leistungen an, die softwaregestützt sind. Um auch bei IT-Vermögensschäden umfassend gegen Schadenansprüche Dritter versichert zu sein, sollten Unternehmen zeitnah ihren Haftpflichtschutz erweitern.

Einer Schraube würden wohl die wenigsten Menschen Intelligenz zusprechen – und doch sorgt die Digitalisierung dafür, dass im Maschinenbau die kleinsten Materialteile plötzlich zu großen Entscheidungsträgern werden können. Schnell bestellt besagte Schraube sich selbst nach, wenn nicht mehr genügend Exemplare vorhanden sind, oder eine Produktionsanlage koordiniert eigenständig einen Fertigungsprozess. Möglich macht dies die Industrie 4.0, die aktuelle Phase der industriellen Revolution. Maschinen und Abläufe sind hier mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie intelligent vernetzt. Prozesse können so bedeutend optimiert werden – ob beim Datenaustausch, bei der Fernwartung oder der Planung von Ressourcen. 

 

Fortschritt als Risiko

Die Digitalisierung beschränkt sich dabei selten nur auf das eigene Unternehmen, sondern erstreckt sich über Big-Data-Anwendungen, Cloud-Lösungen oder spezielle Software bis zum Kunden. Doch wer kommt für den Schaden auf, wenn digitale Fehler bei Dritten zum Beispiel zu einer Betriebsunterbrechung führen? Bei IT-Unternehmen ist der Fall klar: Vermögensschäden beim Kunden werden durch entsprechende IT-Haftpflicht-Versicherungen abgedeckt. Im Maschinenbau besteht jedoch eine Versicherungslücke. „Unternehmen können bei Schäden Dritter normalerweise auf ihre Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung zurückgreifen“, sagt Jan Timmermann, Leiter des Industriebereichs Haftpflicht bei Funk. „Reine IT-Vermögensschäden werden hier aber nicht abgedeckt – und werden so schnell zum Risiko der Digitalisierung.“

Damit die Angst vor dem Schadenfall nicht zum Feind des Fortschritts wird, bietet Funk eine spezielle IT-Vermögensschaden-Deckung an. Als Ergänzung der erweiterten Produkthaftpflicht steht dabei besonders der Versicherungsschutz für Maschinenbau-Unternehmen im Fokus, die im Rahmen ihrer Kernkompetenz auch Software- und IT-Dienstleistungen für eigene und fremde Maschinen erbringen. Denn wenn fehlerhafte Software oder eine falsche Lieferung die Produktion eines abnehmenden Unternehmens stilllegen, ist der Endkunde noch nicht betroffen.

 

Schutz für die Zukunft

Für Hersteller und Käufer können Datenverluste oder Betriebsstillstände jedoch schwerwiegende Folgen haben. „Unsere Vermögensschaden-Deckung versichert Maschinenbau-Betriebe gegen die häufigsten Schadenersatzansprüche Dritter im IT-Bereich“, erklärt Jan Timmermann. So umfasst das Angebot von Funk zum einen Verlustfälle, die durch Viren, bösartige Software oder Hackerangriffe in einem fremden Unternehmen entstehen. Gleichzeitig werden aber auch Schäden gedeckt, die mit der Löschung von Daten oder einer Beeinträchtigung der Datenordnung zusammenhängen. Abgerundet wird die Versicherung durch den Schutz bei Betriebsunterbrechungen und den daraus resultierenden Ertragsausfällen.

Timmermann fasst zusammen: „Wer intelligente Technologien nutzt, sollte sich auch intelligent versichern – damit die Digitalisierung nicht zur finanziellen Stolperfalle wird.“ Unternehmen rät er deshalb, ihre Produkthaftpflicht-Versicherung zeitnah anzupassen. So können Maschinenbau-Betriebe erfolgreich in die vernetzte Zukunft gehen.

 

08.01.2019


Ihr Ansprechpartner

Jan Timmermann
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