Natürliche Ressourcen als Risikofaktor: Risikomanagement in der Holzwerkstoff- und Möbelindustrie

Seit Jahren ist die Nachfrage in der Holzwerkstoff- und Möbelindustrie unverändert stabil. Die eigentlichen Risiken der Branche liegen bei den unterschiedlichen Kostenfaktoren für eine wirtschaftliche Holzverarbeitung und Werkstoffproduktion. Zum einen steigen in Deutschland die Preise für den Rohstoff Holz auch durch die hohe Nachfrage nach Holz als Energielieferant in Biomasseanlagen. Auch die steigenden Energiekosten erhöhen die Kosten für die Produktion. Als dritter Faktor ist bei den Herstellern von Chemierohstoffen für die Holzwerkstoffproduktion eine zunehmende Konzentration auf wenige Zulieferer zu beobachten. Diese Abhängigkeit in den Lieferbeziehungen resultiert in deutlich höheren Betriebsunterbrechungsschäden bei Lieferausfällen.

Als erfahrener, unabhängiger Makler für Industrieversicherungen unterstützt Funk holzverarbeitende und -produzierende Unternehmen, ihre individuellen Unternehmensrisiken zuverlässig einzuschätzen und eine entsprechende Absicherung zu konzipieren, die ein langfristig wirtschaftliches Agieren am Markt ermöglicht.

 

Brandrisiken in der Holzwerkstoffindustrie: prüfen, bewerten und optimal absichern

Die Verarbeitung von Holz zu Holzwerkstoffen und Möbeln birgt eine Reihe von Brandrisiken, zum Beispiel durch das Zerkleinern des Holzes zu Spänen und Fasern oder das Pressen und Trocknen der Verbundmaterialien. Aufgrund der hohen Brandlasten durch Rohstoffe, Produkte und Reststoffe in den Betrieben können Zündenergien wie Funken aus der Produktionstechnik, heiße Oberflächen der Betriebstechnik oder technische Defekte schnell einen Brand oder gar eine Explosion auslösen. Ein ganzheitliches Brandschutzkonzept ist daher grundlegender Teil des Risikomanagements für die holzverabeitende Industrie. Funk bietet eine gezielte Risikobewertung hinsichtlich der Brandgefahren eines Unternehmens und in Bezug auf alle weiteren unternehmensspezifischen Risiken, darunter:

  • Betriebsunterbrechung durch technische Schäden oder Lieferengpässe
  • Haftung für Personenschäden, resultierend aus der Produktionstechnik oder aus den Produkten (durch Maschinen, Holzstaub, Lacke und Lösungsmittel)
  • Umweltrisiken durch Verarbeitung von Leimen und Lacken
  • Transportschäden
  • Forstwirtschaftliche Risiken, z. B. durch Waldbrand, Schädlinge und Auswirkungen des Klimawandels

 

Unternehmensspezifische Versicherungskonzepte für holzverarbeitende Unternehmen

Funk betreut seit vielen Jahren die verschiedensten Unternehmen im Bereich Holzwirtschaft, vom Sägewerk über Holzwerkstoffproduzenten bis hin zu Möbelherstellern. Jeder unserer Kunden profitiert dabei von unserer Branchenkenntnis, unserem geschulten Blick auf die individuellen Unternehmensrisiken und von unserer übergreifenden Kenntnis des globalen Versicherungsmarktes.


Ihr Ansprechpartner

Matthias Kurrig
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