Managementkonzepte gegen Fachkräftemangel

Junge, gut ausgebildete Arbeitnehmer sind begehrt. Sie wählen heute die Unternehmen ganz bewusst aus, für die sie tätig werden möchten. Funk zeigt, welche Kriterien für die Generation Y zählen.

Sie sind zwischen 16 und 30 Jahre alt und stellen alles in Frage: die Autorität der Vorgesetzten, starre Arbeitszeiten und eintönige Vergütungsstrukturen. Unternehmen können diesen Herausforderungen nur mit kreativen Angeboten begegnen und so dringend benötigte Fachkräfte gewinnen. Viel Zeit bleibt den Arbeitgebern aber nicht. Der demografische Wandel gibt das Tempo vor und fegt die Bewerberpools leer.

Im Vergleich zu einer ihrer prominentesten Vorgänger-Jahrgangsgruppen – den Babyboomern – sind die Angehörigen der Generation Y (in Anlehnung an das englische „why“) in deutschen Betrieben zahlenmäßig noch in der Unterzahl. Dies wird sich aber mittelfristig ändern, da die Beschäftigten der geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1946 und 1970 kontinuierlich aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

 

Signifikante Unterschiede zwischen den Generationen

Schon heute stellen Arbeitgeber signifikante Unterschiede zwischen den beiden Mitarbeitergenerationen fest und sehen sich ungewohnten Ansprüchen des Nachwuchses gegenüber. Die Frauen und Männer, die zwischen 1985 und 1999 geboren wurden und der Generation Y angehören, wissen ganz genau, was sie wollen. Sie suchen sich gezielt das Umfeld, in dem sie sich diese persönlichen Wünsche erfüllen können. Macht die Arbeit Spaß und trägt zur Selbstoptimierung bei, scheinen die „Ypsiloner“ zufrieden. Läuft etwas nicht nach ihren Vorstellungen, zögern sie mitunter nicht lange und wechseln den Job. Individualität und Unabhängigkeit sind Trumpf.

 

Das Gewinnen und Halten von guten Mitarbeitern und hochqualifizierten Talenten wird künftig allen Unternehmern viel Engagement abverlangen. Allerdings zahlt sich jede Investition aus. Fühlt sich ein Zugehöriger der jüngeren Generation bei einem Arbeitgeber wohl – erkennt er einen Sinn –, ist er auch sehr leistungsbereit und steht Babyboomern in nichts nach.

 

Studie von Funk weist den Weg

Viele Unternehmer unterschätzen die Wirkung eines individuell ausgerichteten betrieblichen Vorsorgekonzeptes für die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern und das Binden bereits eingestellter Wissensträger“, sagt Rainald Meyer, Geschäftsführer der Funk Vorsorgeberatung.

Was aber will die Generation Y? Die Studie „Qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und binden – Babyboomer und Generation Y im Fokus der Personalarbeit“ der Funk Vorsorgeberatung zeigt, welche Arbeitgeberangebote die jungen Mitarbeiter interessieren. Sie bietet die optimale Grundlage für das Entwickeln effizienter Konzepte und die wirkungsvolle Gestaltung von maßgeschneiderten Vergütungsstrukturen.

Im Gegensatz zu den geburtenstarken Jahrgängen legt die Generation Y keinen Wert auf ein hohes Grundgehalt. Sie favorisiert vielmehr individuelle Vergütungspakete und einen umfangreichen Benefitanteil. Beliebteste Zusatzleistungen sind flexible Arbeitszeiten, Freistellungen und Zuschüsse für Weiterbildungen, kostenlose Getränke, die private Nutzung von Firmensmartphones und -laptops, Jobtickets, Firmenkindergärten, Home Offices und Sabbaticals.

Betriebliche Sozialleistungen haben für sie ebenfalls große Bedeutung. An erster Stelle steht die betriebliche Altersversorgung. Es folgen Angebote zur Absicherung von Berufsunfähigkeit, Krankheit, Pflege und Unfall. Rein arbeitnehmerfinanzierte Offerten wünschen die Jungen nicht, sie präferieren die Kostenübernahme durch die Arbeitgeber.

 

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15.06.2015

 

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