Rundum-Schutz für den neuen Campus

Schuhhändler Deichmann baut seinen Verwaltungssitz in Essen zu einem modernen Campus aus. Funk unterstützt dieses Großbauprojekt versicherungsseitig – mit der kombinierten Projekt-Versicherung Funk BauRisk. Im Interview sprechen darüber Britta Geiß, Corporate Insurance Managerin bei Deichmann, und Robert Dallmann, Mitglied der Leitung Real Estate Division bei Funk.

Liebe Frau Geiß, in Ihrer Position beraten und koordinieren Sie den gesamten Versicherungsbereich der Deichmann SE und ihrer Tochtergesellschaften. Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben den typischen Unternehmensrisiken aus dem operativen Tagesgeschäft sind Sie auch involviert bei der Absicherung hausinterner Bauvorhaben.

Britta Geiß: Das ist richtig – auch bei Bauvorhaben ist unser Know-how gefragt. Deren Absicherung ist für uns ein „besonderer“ Vorgang. Diesen durchdenken wir daher sowohl intern gemeinsam mit allen beteiligten Fachabteilungen sowie mit Funk, wo man uns als interdisziplinärer Ansprechpartner zu Versicherungs-, Brandschutz- und Risikomanagement-Themen sehr gut berät, um die beste Versicherungslösung zu implementieren.

Das ist der Deichmann-Campus in Essen

Europas größter Schuheinzelhändler plant, seinen Firmensitz in Essen-Schönebeck zu erweitern. Der neue Campus soll eine stimmige Gesamtkonzeption werden, die sich harmonisch ins städtebauliche Umfeld einbettet. Die Weiterentwicklung des Standortes der Deichmann SE soll bedarfsgerecht in mehreren Baustufen erfolgen. Ziel ist hierbei ein funktionaler Komplex mit einer attraktiven Fassadenfront, der zu einer deutlichen Aufwertung des umliegenden Stadtgebiets führen wird. Der Begriff Campus soll hierbei für Modernität, Internationalität und Aufenthaltsqualität stehen. Mit der Erweiterung des Firmencampus möchte das Unternehmen die Weichen für die Zukunft stellen.

Ihr aktuelles Bauvorhaben – der Neu- und Umbau des Deichmann Campus in Essen-Schönebeck - hat Sie mit dem Funk-Experten Robert Dallmann zusammengebracht. Können Sie das Bauprojekt einmal kurz schildern?

Britta Geiß: Als Europas größter Schuheinzelhändler planen wir die Erweiterung unseres Campus, der sich harmonisch ins städtebauliche Umfeld einbettet. Die Weiterentwicklung des Standortes der Deichmann SE soll bedarfsgerecht in mehreren Baustufen erfolgen. Ziel ist ein funktionaler Komplex mit einer attraktiven Fassadenfront, der das umliegende Stadtgebiet deutlich aufwerten wird.

Der Begriff Campus soll hierbei für Modernität, Internationalität und Aufenthaltsqualität stehen. Mit der Erweiterung des Firmencampus möchten wir die Weichen für die Zukunft stellen. Die Baumaßnahme ist auch ein klares Bekenntnis zum Standort Essen, wo wir als Familienunternehmen unsere Wurzeln haben. Der Stadtbereich wird durch moderne, architektonisch anspruchsvolle Gebäude und eine attraktive Grünanlage mit hoher Aufenthaltsqualität aufgewertet.

Frage: Herr Dallmann, Sie sind täglich mit Großbauprojekten befasst. Wie sehen Sie die Zusammenarbeit?

Robert Dallmann: Von Beginn an hat uns die Projektvorstellung von Deichmann sehr beeindruckt. Wir freuen uns, dieses Bauvorhaben zu begleiten. Und es ist ja auch eine Zusammenarbeit von Familienunternehmen zu Familienunternehmen – da ist schon mal von vornherein ein gutes Verständnis füreinander gegeben.

Was ist versicherungstechnisch zu beachten?

Robert Dallmann: Natürlich beinhaltet dieses komplexe Bauvorhaben risikoseitig besondere Herausforderungen. So wird am Campus ein neuer Baukörper realisiert – in unmittelbarer Nachbarschaft zu weiteren Baukörpern der Deichmann SE, die darüber hinaus auch unterfangen werden. Mit Frau Geiß und dem Planungsteam aus dem Hause Deichmann hatten wir ein Konzept auf Basis einer kombinierten Projekt-Versicherung – der Funk BauRisk – vorgestellt. Diese All-In-One-Lösung wird von uns für jeden Kunden und jedes Projekt maßgeschneidert.

Welche Mehrwerte bietet die Funk BauRisk?

Robert Dallmann: Eine ganz Reihe, aber um das Wesentliche auf den Punkt zu bringen: Als besonderen Mehrwert sehen wir, dass Deichmann Herr des Versicherungsschutzes ist und sicherstellt, wie alle am Bau Beteiligten abgesichert sind. Darüber hinaus ist nur noch ein Versicherer Adressat für alle Schadenszenarien. Im Schadenfall muss man also nicht mit unterschiedlichen Versicherern umgehen. Im Ernstfall eine erhebliche Erleichterung!

Britta Geiß: Ich möchte dazu ergänzen, dass uns die Möglichkeit, eine kombinierte Projekt-Versicherung wie die Funk BauRisk zu installieren, bisher unbekannt war. Daher waren die vorgelagerten Risikodialoge mit Ihnen von Funk und unseren Projektteams sehr hilfreich, um diesen Weg der Absicherung einzuschlagen.

Da die Funk BauRisk für Sie maßgeschneidert wird – wie waren Sie in die Planung involviert?

Britta Geiß: Natürlich wurde auch ich als Corporate Insurance Manager einbezogen, um frühzeitig ein passgenaues Versicherungskonzept für diese anspruchsvolle Baumaßnahme ausarbeiten zu können. Daher haben wir uns umgehend mit Funk in Verbindung gesetzt.

Herr Dallmann, worauf haben Sie bei der Konzeption der Funk BauRisk in diesem Fall besonders geachtet?

Robert Dallmann:Unser Anspruch war es auch, dass die Beauftragten umfassende Versicherungssummen z. B. in der Betriebs- und Planungs-Haftpflicht vorhalten. Auch hier konnten wir über die Funk BauRisk ausreichende Kapazitäten am Versicherungsmarkt beschaffen, die deutlich über den Einzelverträgen des Beauftragten liegen. Somit haben wir auch bei den Deckungssummen der baulichen Komplexität und dem Bauvolumen Rechnung getragen.

Auch die neuralgischen Risikosituationen, wie die Absicherung von eigener Altbausubstanz in direkter Nähe zur Baumaßnahme und die Unterfangungen, konnten umfassend in die Funk BauRisk eingebunden werden. Dass Deichmann als Auftraggeber eine kombinierte Projekt-Versicherung für alle am Bau Beteiligten einbringt, durchdringt übrigens immer mehr die Praxis – es ist ein Erfolgsmodell, zu dem wir raten!

„Nachdem wir von Deichmann eine gefestigte Meinung zur Funk BauRisk entwickelt hatten, konnten wir die Beauftragten informieren und auch die Prämienumlage auf die Baugemeinschaft vertraglich fixieren. Denn neben uns als Bauherr profitieren auch die beauftragten Ausführenden und Planer von einer Projekt-Versicherung.“

Britta Geiß, Corporate Insurance Managerin bei Deichmann

Wichtige Vorteile wurden nun schon beschrieben. Frau Geiß, wie haben Sie Ihre Partner von diesem Versicherungsschutz überzeugen können?

Britta Geiß: Zunächst haben wir hausintern die schon beschriebenen Vorzüge der Funk BauRisk erläutert, wobei wir uns dabei auch auf die Unterstützung von Funk verlassen konnten. Nachdem wir von Deichmann eine gefestigte Meinung zur Funk BauRisk entwickelt hatten, konnten wir die Beauftragten informieren und auch die Prämienumlage auf die Baugemeinschaft vertraglich fixieren. Denn neben uns als Bauherr profitieren auch die beauftragten Ausführenden und Planer von einer Projekt-Versicherung. Höhere Deckungssummen und das Freihalten von Schadensfällen der eigenen Verträge sollen an dieser Stelle als Aufzählung genügen. Natürlich gab es auch Situationen, wo wir im Detail Transparenz schaffen mussten. Am Ende ist es uns gelungen, die Prämie auf nahezu alle Beauftragten umzulegen. Auch hier konnte uns Funk mit vertraglichen Formulierungsvorschlägen unterstützen.

Robert Dallmann: Als Versicherungsmakler unterstützen wir natürlich auch in den Situationen, bei denen es Aufklärungsbedarf auf Seiten der Ausführenden und Planer gibt. Selbstverständlich treten wir an diesen Stellen auch in den Dialog ein und schaffen ein gemeinsames Verständnis zum Versicherungsschutz im Rahmen der kombinierten Projekt-Versicherung. Ich kann mich noch sehr gut an unser erstes Gespräch erinnern: Sie haben sich sehr früh um den Risikotransfer gekümmert. Auch das empfehlen wir unseren Kunden, um die komplette Prämienumlage auf die Auftragnehmer sicherzustellen. Auch wir haben uns gefreut, bei diesem herausragenden Bauvorhaben zügig unsere Expertise einbringen zu können. In diesem Termin haben Sie, Frau Geiß, einen Begriff geprägt, der die Projekt-Versicherung gut auf den Punkt bringt….

Britta Geiß: Ja, irgendwie entstand in unserem Dialog der Begriff „Käseglocken-Versicherung“. Wir mussten gemeinsam schmunzeln, denn dass alle am Bau Beteiligten bei einem Versicherer für das spezielle Bauvorhaben versichert gelten und alle Schadenfälle in dieser Sphäre abgewickelt werden, passt recht gut zu diesem Begriff. Aber ja, Funk BauRisk ist natürlich bei uns im Hause nun auch der etablierte Name für die kombinierte Projekt-Versicherung.

Robert Dallmann: Wenn ich den Vergleich ziehen darf: Mit einer Projekt-Versicherung ist es wie mit guten Schuhen: Wenn es passt, dann kann man damit weite Strecken zurücklegen und hat lange seine Freude daran. In diesem Sinne freuen wir uns von Funk, unseren Teil für Ihr großartiges Bauprojekt mit eingebracht zu haben.

Gern beraten wir Sie auch zu Ihrem Bauprojekt. Für eine unverbindliche Beratung schreiben Sie einfach eine E-Mail an Robert Dallmann.

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03.05.2022

Robert Dallmann
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