Wenn Politik zum Unternehmensrisiko wird

12.07.2018 - Statistiken zeigen: Politische Risiken zählen mittlerweile zu den größten Gefahren, vor denen sich deutsche Unternehmen fürchten. Mit dem Funk Stresstest für politische Risiken erhalten sie einen Überblick über Risikopotenziale und können sich entsprechend vorbereiten.

 

Die Floskel „in China ist ein Sack Reis umgefallen“ hat im Risikomanagement keine Gültigkeit. Denn selbst ein tausend Kilometer weit entfernter Krisenherd kann sich leicht auf die hiesige Wirtschaft auswirken. Die stetige Terrorgefahr, die von Gruppen wie dem IS oder Boko Haram ausgeht, gefährdet Unternehmen. „Zu den politischen Risiken zählen aber nicht nur Krieg, Terrorismus, Streik oder Embargo, sondern auch Gefahren, die durch makroökonomische Entwicklungen entstehen oder durch geänderte Gesetze“, erläutert Hendrik Löffler, Mitglied der Geschäftsleitung bei Funk. Die Auswirkungen eines Brexit oder die protektionistische Politik der USA  bedrohen ebenso den Geschäftserfolg. 

Unternehmen sollten daher ein möglichst klares Bild darüber haben, wie sich politische Risiken auf ihre Liquidität und Kapitalisierung auswirken können. Mit dem „Funk Stresstest für politische Risiken“ erhalten sie einen Überblick zu den wichtigsten Gefahren. 

 

So funktioniert der Funk Stresstest für politische Risiken 

In der Vorbereitungsphase des Stresstests wird ein Risk-Assessment durchgeführt, das Risikoschwerpunkte und die zu betrachtenden Länder definiert. Die Experten von Funk analysieren mit den Kunden länderspezifische Gefahren sowie relevante Risikoszenarien. Mithilfe der Risikosimulationssoftware RIMIKS werden die Szenarien in den Kontext der Unternehmensplanung gestellt. 

Nach dem Workshop wissen Unternehmen konkret, wie es sich auf die Geschäftszahlen auswirkt, wenn beispielsweise ein Werk in Tunesien ausfällt oder ein Lieferant aus der Ukraine nicht mehr zur Verfügung steht. Ein Empfehlungskatalog im Abschlussbericht enthält mögliche Maßnahmen zur Risikosteuerung. Zum Mix der Risikobewältigungsmaßnahmen sollten zudem präventive Maßnahmen wie beispielsweise die Entwicklung von Notfall- und Krisenplänen berücksichtigt werden.

Sofern es Versicherungslösungen am Markt gibt, sind diese häufig im Bereich der Sach- oder Kredit-Versicherung angesiedelt. Darüber hinaus gibt es spezielle Sonderdeckungen. „Je akuter die Gefahr, desto schwieriger ist es allerdings, eine Deckung zu bekommen“, sagt Hendrik Löffler. Funk berät daher immer auch zu effektiven präventiven Maßnahmen. 


Ihr Ansprechpartner

Hendrik Löffler

+49 40 35914-0




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