Acht Fragen an Katrin Becker

18.04.2016 - Sie wollen sich bei Funk bewerben? Dann sollten Sie unbedingt lesen, was Katrin Becker, stellvertretende Personalleiterin, für Tipps rund um die gelungene Bewerbung und über das Arbeiten bei Funk zu sagen hat.

Ein Bewerber kommt zehn Minuten zu spät zum Gespräch. Was kann er tun, um Sie doch noch von seiner Eignung zu überzeugen?

Natürlich sollte man bei einem Bewerbungsgespräch alles daran setzen, pünktlich zu sein. Und wenn möglich, sollte man bei sich abzeichnender Verspätung kurz von unterwegs aus anrufen. Aber man hat es eben nicht immer in der Hand. Wenn jemand also eine gute Begründung hat, warum er zu spät kommt und sich entschuldigt, sind wir nicht nachtragend.

Was beeindruckt Sie positiv an einem Bewerber?

Es ist immer gut, wenn sich jemand erkennbar vorbereitet hat. Das merke ich zum Beispiel sofort daran, wenn ein Bewerber gute Fragen stellt. Die Fragen darf man übrigens auch gern auf einem Zettel vor sich auf dem Tisch liegen haben.

Was konkret kann man denn tun, um sich besonders gut auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten?

Erstens: Auf unserer Homepage findet man sehr viele Informationen über Funk.
Zweitens: Nach Presseberichten über Funk schauen. Oder sich in der Fachpresse informieren, was in der Branche gerade los ist.

Und drittens: Es ist natürlich ein sehr großer Vorteil, wenn man jemanden bei Funk kennt. Über einen persönlichen Kontakt zu uns zu kommen, ist immer gut. Schließlich heißt unser Wahlspruch nicht umsonst: „Die beste Empfehlung. Funk.“

Welchen Tipp haben Sie für eine Bewerbungsmappe?

Möglich sind bei uns generell Bewerbungen per E-Mail oder in klassischer Papierform. Per E-Mail lieber ein PDF als ein Word-Dokument. Die Inhalte sollten sauber strukturiert sein. Scans sollten gut aussehen. Auf dem Bewerbungsfoto, welches aktuell sein sollte, präsentiert man sich natürlich in professioneller Kleidung – private Schnappschüsse sind tabu.

Für beigelegte Zeugnisse gilt: Wer 20 Jahre Berufserfahrung hat, muss nicht jede Excel-Schulung belegen. Aber Zeugnisse, die einen Abschluss als Fach- oder Betriebswirt belegen, sind natürlich wichtig.

Insgesamt sollte eine Mappe deutlich machen, dass der Bewerber sich Gedanken gemacht hat und genau diesen Job will.

Übrigens: Bei jeder unserer Stellenausschreibungen steht ein persönlicher Ansprechpartner dabei. Es gibt also keinen Grund, ein Anschreiben mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu beginnen.

Unabhängig von der fachlichen Qualifikation – wie sollte man sein, wenn man bei Funk arbeiten möchte?

Man sollte eigenverantwortlich arbeiten können und mitgestalten wollen. Man muss in der Lage sein, unkonventionell zu denken und mit anzupacken.

Dass man eigenverantwortlich arbeitet, setzt kurze Abstimmungswege voraus. Wie ist das bei Funk?

Wir sind ein deutsches Unternehmen und hängen anders als viele große Konzerne nicht von einer ausländischen Muttergesellschaft ab. Daher agieren wir nicht wie ein schwerer Tanker, sondern eher wie ein schneller Segler. In der Praxis können Entscheidungen bei uns sehr schnell getroffen werden.

Funk bildet zurzeit rund 30 Auszubildende und duale Studenten aus. Was sollte junge Menschen eigentlich an dieser Ausbildung reizen?

Man muss sich nur die Projekte anschauen, an denen wir in den letzten Jahren mitgearbeitet haben, um zu erkennen, wie spannend der Job ist: Da wäre der Bau des Sony Centers am Potsdamer Platz, die Zuschüttung des Mühlenberger Lochs in Hamburg oder der Transport eines Riesen-Teleskops von Heidelberg in die USA. Für das Skelett eines T. Rex haben wir auch schon ein Versicherungskonzept erstellt.

Insgesamt ist das Industriegeschäft, das wir betreiben, hochinteressant. Denn wir sind in praktisch allen Branchen aktiv. Wir arbeiten für Automobilzulieferer, für IT-Dienstleister, für Bauprojekte, für Lebensmittelhersteller und viele mehr. Weil wir nicht auf standardisierbare Versicherungskonzepte beschränkt sind, sondern unsere Dienstleistung kundenindividuell anpassen, ist es immer wieder neu. Versprochen: Die Arbeit bei uns ist alles andere als trocken.

Work-Life-Balance ist heute in der Arbeitswelt ein großes Thema. Funk ist zum Beispiel mit dem „Hamburger Familiensiegel“ ausgezeichnet worden. Was bedeutet das in der Praxis für die Funkianer?

Voraussetzung für eine gelungene Work-Life-Balance ist ein hohes Maß an Flexibilität – und ich glaube, dass wir als Arbeitgeber tatsächlich sehr flexibel auf die Bedürfnisse unserer Mitarbeiter eingehen. Denn bei uns gibt es keine starren Vorgaben, wie eine Stelle zugeschnitten sein muss, sondern wir schauen individuell, was Sinn macht. Daher gibt es bei uns die unterschiedlichsten Arbeitszeitmodelle. Und natürlich auch Führungskräfte, die in Teilzeit tätig sind. Elternzeit ist selbstverständlich auch möglich. Übrigens auch für Väter – in den letzten zwei Jahren haben viele unserer frisch gebackenen Väter Elternzeit genommen. Was wir seitens des Unternehmens begrüßen. Funk ist schließlich nicht nur ein Familienunternehmen, sondern auch ein familienfreundliches Unternehmen.


Ihr Ansprechpartner

Katrin Becker

+49 40 35914-462



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