Darauf müssen IGOs achten

Intergovernmental Organisations (IGOs) agieren über Ländergrenzen hinweg und beschäftigen Mitarbeiter aus verschiedenen Nationen. Da sie nicht dem Recht eines einzelnen Staates unterliegen, benötigen sie für die soziale Absicherung der Mitarbeiter individuelle Lösungen.

Weltweit gibt es aktuell rund 250 Intergovernmental Organisations (IGOs). Sie spielen eine zentrale Rolle im Zusammenwirken unterschiedlicher Nationalstaaten. Ihnen ist gemein, dass verschiedene Länder Teile ihrer Hoheitsrechte bzw. Aufgaben auf IGOs übertragen haben.

 

IGOs orientieren sich an verschiedenen Rechtsrahmen bzw. prägen ihre eigenen Statuten und Regeln aus. Dies gilt insbesondere für die soziale Absicherung der Mitarbeiter und deren Familien.
 
Damit beschäftigen sich IGOs intensiv mit Risiken, wie beispielsweise Krankheit, Invalidität, Pflegebedürftigkeit oder der Altersversorgung ihrer Mitarbeiter und deren Familien. Neben der inhaltlichen Gestaltung und Weiterentwicklung der Versorgungspläne stellen sich somit auch Fragen des Risikomanagements. Frank Rebenstorff, Experte aus dem Funk IGO Beratungsteam, führt aus: „IGOs benötigen maßgeschneiderte Risikomanagmentkonzepte und Versicherungslösungen, um die besonderen Anforderungen optimal abzusichern. Wenn die Anzahl der versorgungsberechtigten Personen entsprechende Dimensionen erreicht und die Risikotragfähigkeit gegeben ist, stellt sich zudem die Frage, welcher Anteil des Risikos selbst getragen werden kann bzw. ob Spitzenrisiken transferiert werden sollen.“

Von der Frage des Risikomanagements ist die Verwaltung der Versorgungspläne häufig entkoppelt. So existieren TPAs (Third Party Administrators), die sich auf die Verwaltung dieser Versorgungssysteme spezialisiert haben. Diese Unternehmen erbringen komplexe Services und müssen mit der Internationalität der Mitarbeiter optimal umgehen.

Funk unterstützt IGOs mit individuellen Beratungsleistungen, Marktkenntnissen und Ausschreibungsexpertisen. „Im Rahmen verschiedener Beratungsaufträge haben wir uns intensiv mit dem speziellen Anbietermarkt für IGOs auseinandergesetzt und können damit  den hohen Ansprüchen der IGOs gerecht werden. So können wir als Spezialist auf die besonderen Bedürfnisse eingehen und als langfristiger Partner agieren.“, so Oliver Heymann, Leiter Consulting Key Accounts. „Wir sehen einerseits aus der Perspektive des Risikomanagements auf das System und verbinden andererseits unsere Lösung mit einem vertieften Verständnis für die Sozialleistungen des Arbeitgebers. Aus der ausgeprägten Internationalität von  Funk  schöpfen wir zudem weiteres Wissen und Erfahrungen für unsere Lösungsansätze“, ergänzt Frank Rebenstorff.

Um die Dienstleistungsqualität der auf die TPAs ausgelagerten Versorgungspläne laufend zu überwachen, müssen die IGOs geeignete Maßnahmen ergreifen. Neben der Vereinbarung und des Nachhaltens von Service-Level-Agreements sollten Penalty-Systeme installiert sein und wesentliche Kennziffern (Key Performance Indicators) laufend überwacht werden. Aufgrund der hohen Bedeutung der Sozialleistungen und der korrespondierenden Finanzströme sollten TPAs regelmäßig durch die IGOs selbst oder von ihnen beauftragte externe Spezialisten auditiert werden. „Hier ist Spezialwissen gefragt, um nicht an der Oberfläche zu bleiben. Unsere Dienstleistungen für IGOs umfassen natürlich auch diesen Aspekt“, so Oliver Heymann.

 

31.05.2016



Sie möchten mehr wissen? Laden Sie sich hier kostenlos unser ausführliches Infoblatt (in englischer Sprache) herunter.



Ihr Ansprechpartner

Frank Rebenstorff
+49 40 35914-0
E-Mail-Kontakt

Empfehlen