• Fit for Funk

11.10.2016

Ich jogge jetzt wieder seit zwei Jahren. Und das nicht nur, weil ich so bereits ein paar Kilos losgeworden bin. Wer regelmäßig läuft, der möchte irgendwann auch seine Bestzeit bei einem Event unter Beweis stellen. Und so lief ich gemeinsam mit Funk-Kollegen meinen ersten Triathlon.

Der ITU World Triathlon in Hamburg am 16. Juli war mein großer Tag. Die Aufregung war riesig. Ich bin natürlich zeitig los, da ich in Hannover lebe. Man kann nie wirklich sicher sein, ob nicht doch mal ein Zug ausfällt. Die Zeit verging dann aber wie im Flug. Kurz vor der Ankunft hörte ich dann auch schon die Lautsprecherdurchsage: „Nächster Halt: Hamburg Dammtor.“

Die ersten Kollegen waren bereits eingetroffen. Als erstes stand die Gruppenfotosession auf der Agenda. Nachdem die Fotos im Kasten waren, gingen wir geschlossen zur Wechselzone von Funk – mit Abstand die größte. Denn mit 27 Staffeln haben wir die meisten Teilnehmer in der Staffelwertung gestellt. 

Funk-Blogger Marcel Baron (r.) mit seinen Staffelkollegen Tanju Colak und Welf-Peter Hammer (v.l.) Foto: Marc Franzen

 

Die Aufregung stieg von Minute zu Minute: Das Wetter war schwül warm und ich merkte schon beim Aufwärmen, dass es heute nicht einfach wird. Außerdem kannte ich die Fünf-Kilometer-Laufstrecke nicht. Als unser Radfahrer dann startete und auch mein Einsatz immer näher rückte, hatte ich das Gefühl, dass mein Puls auch ohne Laufen schon auf 180 war. Ich wusste: Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Schnell war der Zeitmesser am Fuß angebracht und ich startete. Ich wollte noch auf meinem Handy die Laufapp aktivieren – ohne Erfolg, zu viel Aufregung.

Ohne zu wissen wie schnell ich laufe, wieviel ich bereits gelaufen bin und bei welcher Durchschnittszeit ich liege, war der Lauf eine richtige Herausforderung. Jede noch so kleine Steigung war für mich wie ein Bergaufstieg. Ich wusste nur aus Hörensagen: „Sobald du in der Kehre bist, hast du die Hälfte der Strecke hinter dir." Dann erreichte ich die Kehre und dachte: „Was? Das ist jetzt erst die Hälfte? Das kann doch nicht sein.“ Aber: Durchbeißen hieß die Devise.

Einen Kilometer vor dem Ziel motivierten Trommler und Zuschauer mit Schildern die Läufer. In der Zielzone sah ich auch schon viele Funkianer, die uns anfeuerten. Auch meine beiden Triathlon-Partner warteten dort auf mich. Ansporn genug, noch eine Läuferin zu überholen. Meine Zeit für fünf Kilometer: 29:22. Mein Ziel war es, unter einer halben Stunde zu bleiben – GESCHAFFT!

Ich finde es klasse, dass Funk an einem so großen Event teilnimmt – der Hamburg Triathlon ist der weltweit größte. So wird nicht nur die Fitness verbessert, sondern auch der Zusammenhalt der Mitarbeiter gefördert.

Seit meinem ersten Triathlon lasse ich kein Laufevent mehr aus. So bin ich auch beim Staffellauf der Hamburger Morgenpost mitgelaufen. Ein tolles Event, anders als der Triathlon – familiärer – aber genauso fordernd. Jeder der fünf Läufer einer Staffel lief fünf Kilometer. Was mich besonders stolz machte, war unsere Teamleistung – wir haben die 25 Kilometer in zwei Stunden und 16 Minuten absolviert!

Für mich steht jetzt schon fest: Beim nächsten Triathlon, beim nächsten Mopo-Lauf und bei weiteren Events werde ich dabei sein. Ich freue mich auf die sportlichen Herausforderungen zusammen mit meinen Kollegen!


Autor des Blogs

Marcel Baron





Über Funk@Work


Bloggerinnen und Blogger von Funk



Empfehlen