• Versicherungsmakler: Zwei so schlimme Dinge auf einmal?

20.06.2016

Kennen Sie das auch? Ich komme zu unterschiedlichsten Anlässen mit spannenden Menschen ins Gespräch. Irgendwann kommt die Frage nach dem Beruf. Ich arbeite für einen Industrieversicherungsmakler! Hierauf reagiert so mancher überrascht, wenn nicht gar entsetzt. Aber warum?

Versicherung und Makler: Eine Berufsbezeichnung aus der Kombination zweier Tätigkeiten, die in der Öffentlichkeit nicht gerade positiv besetzt sind. Zwei so schlimme Dinge auf einmal? Nein! Im Gegenteil: Ich habe einen großartigen Beruf.

In solchen Gesprächen starte ich regelmäßig eine wahrhaft aufklärerische Mission. Zum einen weiß fast niemand, dass ohne Versicherung ein Wirtschaften in vielen Bereichen gar nicht möglich ist. Ebenso wird vergessen, dass vor der Vermittlung von Versicherungsschutz für schwere und komplexe Risiken ein umfassender Prozess der Analyse und Bewertung steht. Hier geht es um hochspezifische und anspruchsvolle Unternehmensberatung in Sachen Risikomanagement.

Versicherungen sind nur ein Instrument der Risikobewältigung. Besonders im Zusammenspiel mit technischen, organisatorischen sowie weiteren finanziellen Steuerungsmaßnahmen werden sie zu einem wichtigen Sicherungsinstrument für Unternehmen.

Drohpotentiale identifizieren und bewerten

Ich identifiziere und bewerte gemeinsam mit meinen Kunden zukünftige Drohpotentiale. Wir simulieren diese Risiken und stressen die getroffenen Planannahmen. Sind das vorhandene Eigenkapital und die Liquidität ausreichend, um die Unsicherheiten zukünftiger Entwicklungen tragen zu können? Ab wann macht der Einkauf von Versicherungsleistungen überhaupt Sinn?

Besonders herausfordernd und spannend ist die Analyse und Bewältigung neuer Risiken. Bedrohungen von Unternehmen durch Cyberrisiken. Unterbrüche der Wertschöpfungskette durch Naturgefahren oder auch politische Entwicklungen.

Hier gibt es keine schrankfertigen Versicherungslösungen, die ich mal so eben „an den Mann bringen“ kann. Ich gestalte für meine Kunden individuelle Risikostrategien, um solche Risiken überhaupt versicherbar zu machen. Das ist der Job des Maklers. Natürlich gilt es letztlich, Versicherungskapazität auf den internationalen Märkten zu organisieren, zu strukturieren und für den Kunden in einen Versicherungsvertrag einzubinden.

Viel mehr, als man im ersten Augenblick glauben mag

Ich bin nun seit mehr als 20 Jahren als Industrieversicherungsmakler tätig. In dieser Zeit habe ich gemeinsam mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen gearbeitet und immer wieder höchst spannende Risikoherausforderungen bewältigt. Die Welt wird immer komplexer. Fortlaufend entstehen neue Risiken, die erkannt und gesteuert werden müssen. Ohne die professionelle Unterstützung eines Versicherungsmaklers wären viele Unternehmen und ihre weltweiten Wertschöpfungsnetzwerke gar nicht handlungsfähig. Hinter der Tätigkeit eines Versicherungsmaklers steckt viel mehr, als man im ersten Augenblick glauben mag. Nicht umsonst versteht sich Funk bereits seit vielen Jahren als Systemhaus für Risikolösungen.

Ach ja! Nachdem ich meine Tätigkeit dann einschlägig erläutert habe, legt sich die anfängliche Skepsis der meisten Gesprächspartner. Manchmal wird das Interesse sogar so groß, dass der ein oder andere darüber nachdenkt, sich einmal näher mit meiner Berufswelt zu beschäftigen. Und was ist mit Ihnen?



Autor des Blogs

Hendrik Löffler




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