• Was Ihr für ein HSBA-Studium mitbringen müsst.

17.06.2016

Ich absolviere seit anderthalb Jahren ein duales Studium bei Funk und an der Hamburg School of Business Administration, kurz HSBA. Allen, die sich mit dem Gedanken an ein HSBA-Studium tragen, möchte ich ein paar Tipps geben, die die Bewerbung einfacher machen.

Funk HSBA-Student Rasmus Pfeiffer an der Hamburger School of Business Administration, Foto: Rasmus Pfeiffer

Der erste Schritt auf dem Weg zum dualen Studium ist natürlich die Bewerbung.

Anders als man vielleicht vermuten mag, bewerbt Ihr Euch nicht bei der Hochschule, sondern direkt bei den Unternehmen. Sobald diese Euch annehmen, werdet Ihr automatisch immatrikuliert. Voraussetzung seitens der HSBA ist lediglich, dass Ihr ein Unternehmen habt, das mit der HSBA kooperiert. Welche Firmen das sind, könnt Ihr in der Studienplatzbörse finden. Außerdem müsst Ihr die schulischen Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört zunächst der Nachweis über Eure Berechtigung zu studieren. In der Regel ist das ein abgeschlossenes Abitur. Ihr könnt Euch natürlich auch bereits in der Oberstufe  bei Unternehmen bewerben.

 

Voraussetzungen sind gute Noten in Mathe, Deutsch, Englisch

Die nächsten Voraussetzungen sind gute Noten in den Fächern Mathe, Deutsch und Englisch. Ihr benötigt in zwei beliebigen Zeugnissen der Oberstufe im Durchschnitt 10,0 Punkte. Dabei kann jedes Fach getrennt behandelt werden, sodass Ihr beispielsweise für Mathe das erste und dritte Semester und für Englisch das dritte und vierte Semester nehmt.

Für Fächer, die Ihr als Leistungskurse belegt (in Hamburg „erhöhtes Niveau“), werden Euch 1,0 Punkte gutgeschrieben. Für den Fall, dass Ihr diese Noten nicht erreicht habt, gibt es die Möglichkeit einer schriftlichen Aufnahmeprüfung an der HSBA. Diese findet regelmäßig an der HSBA statt, auch hier solltet Ihr Euch rechtzeitig anmelden. Außerdem macht es in der Bewerbungsmappe einen besseren Eindruck, wenn Ihr die Zulassungsprüfung schon bestanden habt.

 

Keine Massenbewerbungen schreiben

Bevor Ihr Eure Bewerbung schreibt, solltet Ihr Euch Gedanken dazu machen, bei welchem Unternehmen Ihr Euch bewerben wollt. Es ist sehr wichtig, dass Ihr Euch die Firmen wirklich gut aussucht. Ihr solltet keine Massenbewerbungen schreiben, bei der Ihr nur den Firmennamen austauscht. Versucht lieber, die Unternehmen zu finden, die Euch wirklich interessieren und bei denen Ihr Euch auch vorstellen könnt zu arbeiten. Das Anschreiben sollte dabei auf das Unternehmen zugeschnitten sein, sodass deutlich wird, wie sehr Ihr Euch mit der Firma auseinandergesetzt habt und sie Euch interessiert. Völlig klar: Eine Bewerbung darf nie mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ beginnen. Ihr müsst natürlich immer den richtigen Ansprechpartner finden.

Insbesondere Unternehmen, die in der öffentlichen Wahrnehmung nicht sehr präsent sind, bieten oft viele Vorteile. Dazu können zum Beispiel Auslandsaufenthalte oder bestimmte Benefits wie eine Proficard für den HVV oder die Bezuschussung der Summer School im 4. Semester gehören.

Als abschließende Empfehlung bleibt mir nur noch zu sagen: Bewerbt Euch früh, denn die Konkurrenz ist groß.


Autor des Blogs

Rasmus Pfeiffer




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