• Wie die beste Empfehlung mir bei meiner Jobsuche half

15.01.2020

Woher weiß ich, ob ein Arbeitgeber wirklich der richtige für mich ist? In meinem Fall lag die Antwort auf diese Frage näher, als ich dachte – direkt in meiner Familie.

Die Welt ist voller Möglichkeiten, ständig müssen wir Entscheidungen treffen. Manchmal geht es nur darum, was es heute zum Abendessen gibt, zu anderen Zeiten muss für größere Fragen eine Lösung gefunden werden, etwa, in welche Wohnung man einzieht. Unabhängig davon, welche Tragweite eine Entscheidung hat –  mir hat es schon oft geholfen, mich bei Familienmitgliedern oder im Freundeskreis umzuhören. Vielleicht hat ja dort schon jemand Erfahrungen gemacht, die auch für meine Situation relevant sind?

Wie wichtig solch eine persönliche Empfehlung sein kann, durfte ich im Frühsommer 2018 wieder erleben. Als sich mein zweijähriges Volontariat im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eines Museums dem Ende zuneigte, stand ich im wahrsten Sinne des Wortes an einem entscheidenden Punkt in meinem Leben. Schließlich ging es darum, einen neuen Arbeitgeber zu finden. Eigentlich wollte ich gerne weiter im Kulturbereich bleiben, aufgrund mangelnder Angebote weitete ich meinen inhaltlichen Radius bei der Online-Suche jedoch schnell aus. Stellenanzeigen gab es nun einige, doch wie viele Bewerber stand auch ich vor dem Problem, dass man nie genau weiß, ob ein Unternehmen wirklich zu einem passt – besonders, wenn man die Branche wechselt. 

 

„Was macht eigentlich ein Industrieversicherungsmakler?“

Meine Familie wusste natürlich, dass ich auf Jobsuche war. Deshalb war es auch meine Schwester, die endlich Licht ins Dunkel meiner Bewerbungen brachte. Sie sagte mir, dass ihr Freund Ben bei seinem Arbeitgeber vielleicht den richtigen Job für mich gefunden hat. „Wo arbeitet er denn?“ fragte ich. „Im Bereich Haftpflicht bei Funk, einem Industrieversicherungsmakler in Hamburg“, lautete die Antwort. Als studierte Geisteswissenschaftlerin aus dem Kulturbereich bildete sich in meinem Kopf erstmal ein Fragezeichen. Was macht denn ein Industrieversicherungsmakler genau? Der schnellste Weg, das rauszufinden, war natürlich persönlich bei Ben. Ich rief ihn an und er erzählte mir von den vielfältigen Fachbereichen bei Funk, der Arbeitsatmosphäre, den Mitarbeiter-Benefits, die ich dort erhalten würde und natürlich dem Job, der dort ausgeschrieben war: Junior-Referentin PR und Social Media. Inhaltlich passte alles perfekt, und obwohl mir die Versicherungsbranche vorher völlig fremd gewesen war, regte sich Interesse. Ich schickte also eine Bewerbung ab – wobei ich natürlich Bens Namen im Anschreiben erwähnte. Zum einen hatte er mich ja erst auf Funk gebracht, zum anderen bot sich ihm so die Möglichkeit, am Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ des Personalmanagements teilzunehmen. 

Der perfekte Job-Berater kann auch zur Familie gehören: Ihren Job bei Funk fand Larissa Thom über Benjamin Silberbach, den Freund ihrer Schwester.

 

Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten

Nach zwei Bewerbungsgesprächen war dann klar, dass Ben Recht gehabt hatte: Funk und ich – das passt! Im August 2018 hatte ich meinen ersten Arbeitstag und bin ihm im Nachhinein sehr dankbar, dass er mir Funk empfohlen hat. Denn durch unser Gespräch konnte ich besser einschätzen, was mich bei meinem neuen Arbeitgeber erwartet, und habe mich direkt wohl gefühlt. Und ohne seinen Hinweis hätte ich mich vielleicht gar nicht bei einem Unternehmen beworben, dessen Arbeit mir gänzlich unbekannt war. Obwohl ich als Millennial natürlich viel digital unterwegs bin, kann ich daher sagen: Die Jobsuche über die persönliche Empfehlung war für mich genau die richtige Wahl. Modernes Recruiting muss eben nicht immer online stattfinden – das hat Funk in jedem Fall verstanden. Denn das Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ sorgt dafür, das nicht nur Funk als Unternehmen und ich als Bewerberin profitieren, weil eine offene Stelle mit einer qualifizierten Mitarbeiterin gefüllt wurde, sondern auch Ben: Sobald ich meine Probezeit beendet hatte, erhielt er eine finanzielle Prämie, die wir jetzt nutzen, um gemeinsam mit meiner Schwester in den Urlaub zu fahren. Die Wahl des Ziels überlassen wir dabei wohl am besten Ben – schließlich hat er ja schon bewiesen, dass man auf seine Empfehlung zählen kann. 


Larissa Thom



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