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Ernährungswirtschaft hält Vorreiterrolle im Risikomanagement aufrecht

Das Risikomanagement von Unternehmen der Ernährungswirtschaft ist im Vergleich zu anderen Branchen gut aufgestellt. Das belegt die Studie „Risikomanagement im Mittelstand“ von Funk RMCE, Rödl & Partner und Weissman Cie. Dennoch gibt es Optimierungsbedarf, so das Fazit der 8. Sitzung des Arbeitskreises „Risikomanagement für Unternehmen der Ernährungswirtschaft“.

Hamburg, 07. Dezember 2011 -Unternehmen aus der Ernährungswirtschaft haben traditionell eine größere Nähe zum Risikomanagement als andere Branchen. Dies erkläre, warum das zentrale Risikomanagement gerade in diesem Wirtschaftszweig im Qualitätsmanagement angesiedelt ist, so das Fazit der Teilnehmer. Der Arbeitskreis „Risikomanagement für Unternehmen der Ernährungswirtschaft“ fand am 7. Dezember in Hamburg bereits zum achten Mal statt.

„Prinzipiell birgt die Ansiedlung im Qualitätsmanagement die Gefahr, dass betriebswirtschaftliche Synergien nur unzureichend gehoben werden“, so Hendrik Löffler, Geschäftsführer Funk RMCE. „Unsere Studie zeigt aber, dass auch speziell in diesem Kontext die Unternehmen der Ernährungswirtschaft die Nase vorn haben“. Eine nachhaltige und dauerhafte Optimierung der Risikokosten könne grundsätzlich nur realisiert werden, wenn ein Unternehmen auch seine Gesamtrisikoposition ermittelt. Laut der Studie „Risikomanagement im Mittelstand“ von Funk RMCE, Rödl & Partner und Weissman Cie. geben mehr als 20 % an, dass sie dies vornehmen und von entsprechenden Kostenreduzierungen partizipieren. Betrachtet man Unternehmen branchenübergreifend, beschäftigen sich mit dieser Fragestellung weniger als 10 %.

„Die Ernährungswirtschaft wird die Vorreiterrolle in Sachen Risikomanagement wohl auch noch aufrecht erhalten“, so Löffler. 74 % der Unternehmen planen, ihre Aktivitäten noch weiter zu verbessern und das Risikomanagement auszubauen. Mit professionellen Softwarelösungen zur Unterstützung arbeiten bereits heute 60 %, im Vergleich dazu sind es nur 18 % bei allen Unternehmen.

Trotz der positiven Ergebnisse der Studie dürfe die Branche sich nicht auf Vorschusslorbeeren ausruhen, so die einhellige Meinung der Arbeitskreis-Teilnehmer. Insbesondere das Web 2.0 biete nicht nur Chancen, sondern auch Risken, insbesondere, was das Krisenmanagement betrifft. Dazu Prof. Dr. Bodo Kirf, Inhaber der DJM Communication GmbH: „Für Unternehmen erfordert das Social Media-Paradigmaein neues Anforderungsprofil für die Ausprägung ihrer Kommunikationssysteme. Das betrifft sowohl die Vorgaben für Kommunikationskonzepte und deren Problemlösungsstrategien als auch den Einsatz 2.0-spezfischer Tools und Steuerungsinstrumente in der Gestaltung von anschluss- und interaktionsfähigen Kommunikationsverbindungen im Social Web“. Mit diesen neuen Herausforderungen, müssen sich die Unternehmen frühzeitig aus-einandersetzen, um weiter erfolgreich zu bleiben. 

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Funk RMCE ist Spezialist für betriebswirtschaftlich orientierte Beratung für Risikomanagement. Seit über zehn Jahren berät die Gesellschaft Unternehmen aller Größen und Branchen beim methodischen Aufbau von Risikomanagementsystemen sowie bei der Optimierung vorhandener Systeme. Die Unternehmensberatung hat bereits zahlreiche Kunden aus der Ernährungswirtschaft dabei unterstützt, Risikomanagementsysteme einzuführen oder zu optimieren. Seit 2008 bieten die von Funk RMCE initiierten Arbeitskreise Unternehmen der Ernährungswirtschaft ein Forum für aktuelle Risikomanagement-Fragen. Darüber hinaus entwickelt Funk RMCE Softwarelösungen, die Unternehmen bei der Kalkulation von Risiken und der Einführung von Risikomanagementsystemen unterstützen. Die Funk Gruppe ist Deutschlands größter eigenständiger Versicherungsmakler und Risk Consultant und zählt europaweit zu den Branchenführern.

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Veröffentlichung honorarfrei. Um Hinweis und Beleg wird gebeten.

Ansprechpartner Medien:
Verena Meessen
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